Wie fängt man eine Filmkritik über diesen Film an. Man sollte vermutlich als erstes sagen, dass der Film kein absolutes Meisterwerk ist, aber trotz mehr als zweieinhalb Stunden Spieldauer auch nicht langweilig wird. Bei einem Vergleich zwischen Film und Buch, schneidet der Film ja meistens deutlich schlechter ab, da man schon mit gewissen Vorstellungen ins Kino geht. Und natürlich ist das Buch meistens umfangreicher und tiefgründiger. So auch hier.
Dennoch ist es aber dem Regisseur Ron Howard gelungen, die wesentlichen Aspekte herauszufiltern und das Ganze zu einer runden Story zusammenzufügen. Das Ende hat mir im Film sogar besser gefallen als im Buch. Keine Angst, ich verrate nicht, wie es ausgeht.
Leider kommt der Film aber auch nicht über das Prädikat “Gute Unterhaltung” hinaus, dafür sind doch ein paar Storymängel zu viel drinnen und die Dialoge nicht gut genug. Der ganze Film ist als Verfolgungsjagd inszeniert. Selbst wenn die Darsteller nur gehen oder im Auto auf einer stinknormalen Straße fahren, gibt es wildwackelnde Kamerafahrten und schnelle, bedrohliche Musik. Das war mir wirklich too much.
Festzuhalten bleibt auch, dass Tom Hanks wohl seine besten Tage hinter sich hat. In Illuminat blieb er erstaunlich blaß. Auch sonst tat sich meiner Meinung nach keiner der anderen Schauspieler besonders hervor.
Fazit: Gute Unterhaltung, mehr aber nicht.
Hier noch der Trailer zum Film:
Die Lieder und die Story von Dirty Dancing kennt ja fast jeder, spannend war eigentlich nur zu sehen, wie es auf die Bühne gebracht wurde. Dachte ich zumindest. Doch da hatte ich mich getäuscht. Die Story blieb in der Tat nah am Film, die Lieder wurden im Orinial gesungen und nicht in einer komisch klingenden deutschen Übersetzung. Was ich im übrigen sehr positiv fand! Die Darsteller des Musicals sahen denen im Film zum verwechseln ähnlich. Es schien alles auf eine Kopie des Films hinauszulaufen. Únd genauso begann auch die Aufführung: Viele Dialoge, wenig Musik, wenig Tanz.







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